
I’m feeling so aristocratic im Hopetoun House
Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, dass es in Schottland nur regnen würde?! Die Wettervorhersage war (wie so oft) falsch. Statt des vorhergesagten Regen durfte ich mit einer Gruppe von sieben MICE-Planern die StädteGlasgow und Edinburgh in schönstem Frühlingswetter entdecken. Der Streik von British Airways hätte uns fast einen Strich durch die Rechnung gemacht (und mir persönlich hat er definitiv die ersten grauen Haare beschert!!), die super Flugzeiten und –verbindungen von KLM haben uns aber noch in letzter Minute retten können.
Der erste Tag in Glasgow war dann auch eher zum entspannten Eingewöhnen gedacht: Nach einer kurzen City Tour mit unserem Guide Fraser ging es zum Champagnerempfang in das Wee Pub im „Ubiquitos Chip“ (Sagen Sie DAS mal öfter hintereinander) und zum Abendessen ins Cail Bruich, was auf gälisch „Guten Appetit“ bedeutet. Lecker war’s. Am nächsten Morgen haben wir das Glasgower „Gürteltier“ besucht, in dem das Scottish Exhibition + Conference Centre (SECC) zu Hause ist.

Großbaustelle des neuen Riverside Museums
Um das noch nicht eröffnete Riverside Museum zu besichtigen, durften wir uns alle –topmodisch- in Gummistiefel, Sicherheitswesten und Sicherheitshelme stecken. Interessant, wie aus so einem wirren Durcheinander von Baumaterial, Menschen und Kränen mal ein Gebäude werden soll – aber der erste Eindruck war schon sehr imposant! Vor allem die Terrasse mit Blick auf den Fluss Clyde (C-L-Y-D-E wie unser Guide Fraser mehrmals richtig buchstabiert hat) wird sicherlich ein toller Ort. Angekommen in meiner schottischen Lieblingsstadt Edinburgh haben wir in den folgenden Tagen noch „very scottish“ unsere Nasen in verschiedene Whiskygläser gehalten, über Geschmäcker und Gerüche diskutiert und uns beim Afternoon Tea im Balmoral Hotel über scones mit clotted cream hergemacht. Manch einer hat die Freizeit und den sehr guten Wechselkurs dazu genutzt, den Umsatz der Geschäfte auf der Princess Street bedeutend zu steigern – Namen werde ich an dieser Stelle aber nicht nennen

Unser Guide Fraser vor dem Hopetoun House
Fein gemacht und aufgehübscht durften wir auf Einladung des Edinburgh International Conference Centre (EICC) bei Dudelsackmusik über den roten Teppich schreiten, wo wir mit Champagner bereits erwartet wurden. Der Galaabend mit echt schottischem Menü, noch mehr Dudelsackmusik und zwei „Ceilidh“ Tänzerinnen hat mir persönlich besonders gut gefallen (meinen Füßen in den High-Heels weniger).
Am Sonntag Nachmittag ging es nach dem Besuch des Hopetoun House in South Queensferry und der größten Indoor-Kletterhalle der Welt zurück nach Hause. An den nächsten Fam Trip werde ich definitv einige Tage Urlaub anhängen, um noch etwas Zeit in Edinburgh zu verbringen. Diese Stadt hat mich echt verzaubert.
Vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal an meine nette Gruppe, der Trip mit Euch war sehr harmonisch und hat mir viel Spaß gemacht!
Liebe Grüße und bis bald,
Eure Natascha



